
Im Wein ist Geschichte. Familiengeschichte
Das Haus Baden ist eng mit dem badischen Wein verwurzelt: Die Familie, die auf rund tausend Jahre Geschichte zurückblickt, hat das Land gegründent und ihm seinen Namen geschenkt. Sie besitzt Weingüter in zwei unterschiedlichen badischen Anbaugebieten - am Bodensee und in der Ortenau.
Das Haus Baden hat viel für die Erneuerung des Weinbaus getan. Allen voran Markgraf Carl-Friedrich (1728 - 1811). Der liberale Herrscher gilt als Schöpfer des Qualitätsweinbaus in Baden. Er ließ die Reben nach Sorten getrennt und in genügendem Zeilenabstand anbauen. Er führte den Gutedel im Markgräflerland ein und brachte den Riesling im Klingelberg nach Durbach. Er machte sich um Forschung und um die Ausbildung junger Winzer verdient.
Als erstes Weingut in Baden setzten die Markgrafen auf Schloss Kirchberg 1925 auf die damals neue Rebzüchtung Müller-Thurgau, die heute als Inbegriff des Bodensee-Weißweins gilt. 1965 ließ Max Markgraf von Baden das lange Jahre ungenutzte Rebland um die Birnau wieder mit Wein bepflanzen.
Seit 1693 ist Schloss Staufenberg im Besitz des Hauses Baden und seit 1802 die umfangreichen Rebflächen des Klosters Salem, die traditionell zu den Besten am See gehören.